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Die Gemeinden

Hier finden Sie einige Informationen der Orte im "Mittlere Nordfriesland" und den Reußenkögen

 

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Ahrenshöft

Am Rande des Geestrückens und an der südlichen Grenze des Amtes Mittleres Nordfriesland liegt die Gemeinde Ahrenshöft mit ihren gut 500 Einwohnern. Geest, Marsch und Wälder gestalten das Landschaftsbild sehr abwechslungsreich und idyllisch. Die zentrale Lage und das gesunde Reizklima machen Ahrenshöft zu einem optimalen Urlaubsort.
Fuß- und Radwanderungen sowie Ausritte in die schöne und idyllische Geestlandschaft sind besonders reizvoll. Beschilderte Wege und entsprechende Karten erleichtern das Entdecken der Landschaft mit ihren Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten. Im "Dörpskrog" wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ein Besuch lohnt sich.
Für Gäste und Einheimische bietet Ahrenshöft Tennisplätze, Reit- und Angelgelegenheiten. An der Dorfstraße erwarten Tennisfreunde zwei Außenplätze mit "Kanada Tenn Belag".

Almdorf

Malerisch am Rande des Geestrückens liegt das ca. 550 Einwohner zählende Almdorf zwischen Husum und Bredstedt. In der schleswig-holsteinischen Geschichte wird es als ein reines Bauerndorf zum ersten Mal im Jahre 1650 erwähnt.
Der Ortsname Almdorf wird aus den Altgermanischen Wörtern "Allmende" und "Allmeede" abgeleitet. Sie bedeuten soviel wie "gemeinsames Land". Nach zahlreichen Änderungen über die Jahrhunderte hat der Name "Almdorf" seit 1860 seine Schreibweise behalten.
Bis  vor einigen Jahren noch überwiegend landwirtschaftlich strukturiert, ist inzwischen die Wohnfunktion führend. Die Bebauung konzentriert sich fast ausschließlich auf die Nordseite der Kreisstraße von Struckum nach Bohmstedt. Das Dorfgemeinschaftshaus ist zentraler Anlaufpunkt für vielfältige Veranstaltungen und Aktivitäten.  Dank der großen Unterstützung der gesamten Dorfbevölkerung, die dieses Haus durch Eigenleistungen oder finanzielle Hilfen erst ermöglichten, ist es aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken.
Es gelang, nicht zuletzt auch durch die Nutzung von Förderprogrammen,  zahlreiche Reetdächer zu sanieren und zu erhalten. So ist es nicht verwunderlich, dass schmucke Höfe und Reetdachhäuser das Erscheinungsbild des Dorfes prägen.Ein besonderes Kleinod ist die historische Huf- und Wagenschmiede. Sie stammt etwa aus dem Jahre 1720. Gerätschaften und Feuerstelle sind noch so erhalten, wie das Schmiedehandwerk sie über die Jahrhunderte benötigte.
Almdorf hat sich zum Mekka für Schmiedebegeisterte entwickelt. Wenn Arne Prohn in der Esse Eisen zum Glühen bringt und das helle Klingen des Hammers durch das Dorf hallt dann lauschen die Besucher gerne dem vertrauten Laut der "guten alten Zeit"

Bargum

Bargum ist Teil einer abwechslungsreichen Naturlandschaft: Es liegt auf einem Geestrücken, der wie eine Halbinsel in die Marsch ragt. Hier verlief vor einigen Jahrhunderten die Küstenlinie. Aus dieser Zeit soll auch der Name herrühren. Wenn die Fischer den westlichen Teil der Landzunge, den höchsten Punkt, umrundet hatten, sollen sie gesagt haben: "Nun sind wi um de Barg rum".
Die Gemeinde Bargum mit ihren ca. 600 Einwohnern besteht aus den drei Ortsteilen West-Bargum, Ost-Bargum sowie Soholmbrück. In der gesamten Gemeinde befinden sich herrliche Reetdachhäuser; von ihren Eigentümern liebevoll gepflegt und mit Leben erfüllt. Das Gemeinschaftsleben ist sehr lebendig, auch sichtbar durch das Gemeindehaus, das mit viel Eigenleistung erbaut wurde und  zahlreichen Vereinen und der Feuerwehr als Treffpunkt dient.
Der historische Ortskern und die Schmiede in West-Bargum zählen ebenso zu den Sehenswürdigkeiten wie die spätgotische Kirche. Den Innenraum der Kirche zieren Wandbemalungen und Schnitzfiguren aus derselben Epoche. Im 17. Jahrhundert wurde ein Glockenhaus neben dem Backsteinbau errichtet. Etwas erhöht errichtet, umgeben vom gepflegten Friedhof, ist diese kleine Kirche aus dem 15. Jahrhundert eine Oase der Ruhe.
Sie sind herzlich eingeladen, diesen Ort der Stille, des Glaubens und des Gebetes für sich zu entdecken und zu erkunden. Von April bis Oktober ist die Kirche täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten kann der Schlüssel im Pastorat gegenüber bei Pastor Johannes Steffen abgeholt werden.
Ein weiteres besonderes Wahrzeichen dieses von der Bundesstraße 5 geteilten Ortes ist die Windmühle "Aelos" in Ostbargum. Der "Galerie-Holländer" wurde aufwändig restauriert und befindet sich in Privatbesitz.
Auch Naturfreunde kommen in Bargum nicht zu kurz. Die Soholmer-Au ist ein Paradies für Angler und Kanuten. Außerdem lädt die Bargumer Heide zu Spaziergängen ein.

Bohmstedt

Die ca. 750 Einwohner zählende Gemeinde Bohmstedt liegt am Rand der  schleswigschen Geest, im nordöstlichen Winkel der alten Arlaubucht. Im Osten die Geest, im Westen die Marsch und im Südosten größtenteils Moor prägen in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit das Landschaftsbild auf engstem Raum.
Kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe zeugen von einer gesunden Infrastruktur. Eine Bäckerei, die auch ein begrenztes Sortiment an Nahrungsmitteln führt, sichert die Grundversorgung der Bürger. Der Anbau am Feuerwehrgerätehaus dient der Feuerwehr mit ihrer aktiven Jugendabteilung, den Senioren, Schützen und zahlreichen weitere Vereinen im Dorf als Treffpunkt.
Die Einwohnerinnen und Einwohner sind neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen. Schon Mitte der 90er Jahre entstand ein Bürgerwindpark. Und eine Biogasanlage erzeugt nicht nur elektrische Energie, sondern versorgt auch einen Teil des Dorfes mit Wärme.
Mehrere Ferienwohnungen und Ferienhäuser stehen Touristen zur Verfügung. Ein gut eingerichtetes Hotel mit einem beliebten Restaurant rundet das Angebot ab. Sogar für ganze Busgesellschaften ist der Hotelbetrieb gerüstet.
Auf die Kleinen wartet der geschützt gelegene Spielplatz Sandbarg mit seinen abwechslungsreichen Spielgeräten Größere Kinder treffen sich auf der Skaterbahn zum Hockey, Skaten oder Basketball.
Am Ostrand des Dorfes bietet der ca. 96 ha große Bauernwald "Haaks" seinen Besuchern die Möglichkeit zu ausgedehnten Spaziergängen und zum Naturerlebnis. Die inmitten des Waldes gelegene Gaststätte "Waldheim" lädt zur Einkehr ein. Versäumen Sie nicht, sich die Wandmalereien in der Gaststätte anzusehen!

Bordelum

Die Gemeinde Bordelum mit ihren zehn Ortschaften und ca. 2.000 Einwohnern  ist durch ihre Lage von der Marsch zur Geest und um den Stollberg für Erholungssuchende idyllisch und für Naturkundler interessant.
Ungewöhnlich ist die Lage der Bordelumer Kirche außerhalb des Dorfes. Der Altar und der Taufstein aus schwarzem Marmor wurden nach der großen Flut von 1634 im Watt gefunden. Beide sollen von der untergegangenen Insel "Strand" stammen.
2007 erhielt die Gemeinde Bordelum die Auszeichnung "Umweltfreundliche Gemeinde" für besonders energiebewusstes Handeln und den sanften Umgang mit der Natur: Angefangen von Umweltwochen in der gemeindeeigenen Schule bzw. dem Kindergarten bis hin zu den großen Bürgerwind- und -solarparks, den Biogasanlagen und der Unterhaltung eines Wärmenetzes.
Die gute Luft trägt nicht nur den Patienten des Mutter- u. Kind-Kurheimes des deutschen Arbeitskreises für Familienhilfe zur Gesundung und zum Wohlfühlen bei. sondern auch den zahlreichen Besuchern und Touristen.
Am Stollberg befinden sich in Mitten ausgedehnter Waldstücke der Naturerlebnisraum und die Naturschutzgebiete Bordelumer und Langenhorner Heide mit Lehrpfad und den Zeugnissen der letzten Eiszeit. Und der aufmerksame Besucher erlebt eine einmalige Vegetation zwischen Wanderpfaden und Fischteichen. Besonders zu empfehlen ist der Besuch der Raseneisenerzfläche.
Die Heilige Quelle in der Nähe der Kirche ist ein archäologisches Denkmal im Naturerlebnisraum, der unter dem Thema "Geschichte der Landschaft - Geschichte des Menschen" Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Gelegenheit bietet, Naturphänomene zu erfahren - an zahlreichen Erlebnispunkten mit Informations- und Spielangeboten. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Köge in die Marsch bis zu den Inseln und Halligen.
Das Freibad ist geöffnet von Mai bis August. Es ist besonders beliebt durch das von der Biogasanlage beheizte Wasser. Nicht weit vom Bad entfernt, mitten im Naturerlebnisraum, lädt ein großzügiger Spielplatz ein.

Breklum

An der Grünen Küstenstraße (B 5) und der Bahnlinie Hamburg-Westerland gelegen ist Breklum der ideale Ausgangspunkt für interessante Ausflüge in die Umgebung. Nordsee, Badestrand und Wattenmeer sind per Pedes oder mit dem Auto, das Wattenmeer, die Inseln und Halligen über die Fährhäfen Nordstrand, Schlüttsiel und Dagebüll leicht zu erreichen.
Auch zur Nachbarstadt Bredstedt ist es nur ein Katzensprung. Zu Breklum gehören auch die Orte Borsbüll und Riddorf. Insgesamt hat die Gemeinde 2400 Einwohner.
Die Breklumer Kirche im spätromanischen Stil aus der Zeit um 1200 und der umfangreiche Baumbestand prägen den Reiz des grünen Ortes.
Einen der jährlichen Höhepunkte stellt das Dorffest dar, das insbesondere durch seine eigene Währung, dem "Breklumer Geld", großen Anklang findet und ganz im Zeichen der Kinder steht.

Drelsdorf

Drelsdorfs Gründung reicht, so wird vermutet, in das Jahr 900 zurück. Die um 1200 erbaute Kirche wurde erstmals im Jahre 1240 erwähnt. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass der Kirchturm schief steht.
Einer Sage zufolge liegt die Ursache bei einem Streit zwischen den "Riesen von Drelsdorf und Viöl". Die Riesen demonstrierten ihre Stärke und warfen mit großen Steinen zum Kirchturm des anderen. Der Drelsdorfer Riese traf, und der Viöler Kirchturm ist bis heute "stumpf".
Der Drelsdorfer Kirchturm wurde um Haaresbreite verfehlt, aber der Windzug war so gross, dass der Turm bis heute schief steht.
Heute geht es hier ruhiger zu. Die Gemeinde Drelsdorf ist ideal gelegen, um hier einige beschauliche Tage zu verbringen. Die Nordseeküste mit ihren herrlichen Badestränden ist schnell erreicht.

Goldebek

Goldebek wurde 1321 erstmals erwähnt und zählt heute 350 Einwohner. Das Dorf und seine Umgebung bieten dem Besucher vielfältige Gelegenheiten zur Erholung und Freizeitgestaltung.
Der Name Goldebek leitet sich ab von dem dänischen Wort "Golde" = unfruchtbar (wegen des sandigen Bodens) und dem Wort "Bach" = Bek. Er bedeutet also soviel wie "Dorf am Bach auf unfruchtbarem Boden".
Den Goldebeker Mühlenstrom gibt es noch heute, die Mühle wurde allerdings schon 1948 abgerissen. Goldebek liegt an der Grenze der beiden Kreise Nordfriesland und Schleswig - Flensburg und ist aufgrund seiner schönen Umgebung ideal für Radtouren geeignet.
Von Goldebek aus bieten sich auch Tagesausflüge nach Dänemark oder an die Ostseeküste an. Besonders schön ist natürlich auch ein Besuch des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer an der nahe gelegenen Nordseeküste.

Goldelund

Goldelund ist im Herzen Nordfrieslands gelegen. In diesem idyllisch ländlich geprägten Ort leben 386 Einwohner. Ein weites Rad- und Wanderwegenetz führt durch die abwechslungsreiche Landschaft von Goldelunds Umgebung.
Neben Äckern, Weiden und Wiesen und einzelnen Waldflächen liegt am Westrand der Gemeinde der 200 ha große Lütjenholmer Wald. Gute Ausreitmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden.
In unmittelbarer Nähe befinden sich auch das Naturschutzgebiet "Lütjenholmer Heide" und die Soholmer Au.
Von Goldelund aus ist man im Nu im Freibad des Nachbarortes Högel oder unternimmt Tagesausflüge nach Flensburg und Husum. Besonders reizvoll sind auch Schifffahrten in die wunderschöne Hallig- und Inselwelt der Nordsee.

Högel

Högel liegt im Herzen Nordfrieslands. Auf einer Fläche von 1642 ha leben 450 Einwohner. Erstmalig erwähnt wurde der Ort Högel im Jahre 1451.
Die reizvolle Umgebung Högels lädt ein zu herrlichen Radtouren: Schnell ist man in der "Joldelunder Schweiz" und die reizvolle Stadt Bredstedt ist nur einen Katzensprung entfernt. Oder man vergnügt sich im schönen Högeler Freibad.
Auch Tagesausflüge bieten sich an: in unser Nachbarland Dänemark oder in den besonders sehenswerten Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer mit seiner beeindruckenden Insel- und Halligwelt.
 Inseln und Halligen sind über die Fährhäfen Nordstrand, Schlüttsiel und Dagebüll leicht zu erreichen.

Joldelund

Wer dem hektischen Treiben unserer Zeit entgehen will, ist in Joldelund genau richtig. Der Ort ist beschaulich und zählt heute 743 Einwohner. Eine 800 Jahre alte Felsenkirche und die Windmühle aus dem Jahre 1771 prägen das idyllische Ortsbild.
Im Umland findet man ein weitverzweigtes Wegenetz mit vielen Knicks. Hier machen Radtouren einfach Spass. In der "Joldelunder Schweiz" verbringen Spaziergänger schöne Stunden in reizvoller Landschaft und ein Waldlehrpfad stellt die Sträucher und Bäume der Joldelund vor.
Von Joldelund aus hat man hervorragende Möglichkeiten, sehr schöne Ausflüge nach Flensburg oder Husum zu unternehmen, und auch das Nachbarland Dänemark und der einzigartige Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer an der wunderschönen Nordseeküste sind schnell erreicht.

Kolkerheide

Kolkerheide wurde 1761 gegründet und ist mit seinen 49 Einwohnern die kleinste Gemeinde des Amtes Mittleres Nordfriesland.
Zusammenkünfte der Kolkerheider Einwohnerversammlung finden in der Wohnung des Bürgermeisters statt. Ein Höhepunkt im Jahr ist das Dorffest im Sommer, zu dem selbstverständlich auch Gäste sehr willkommen sind.
Bekannt ist Kolkerheide als Gemeinde der besonderen Art für den starken Zusammenhalt und das Gemeinschaftsleben im Dorf, denn es werden alle anfallenden Arbeiten von den Einwohnern in Eigenleistung und unentgeltlich durchgeführt.
Die Lage Kolkerheides mitten in Nordfriesland ist sowohl ideal für Ausflüge in die nähere Umgebung oder an die Nordseeküste als auch interessanter Ausgangspunkt für Tagesfahrten nach Flensburg, Schleswig oder ins Nachbarland Dänemark.

Langenhorn

Die Gemeinde Langenhorn konnte 2002 ihr 650-jähriges Jubiläum begehen. Sie ist mit 3112 Einwohnern und 4747 ha eine der größten Gemeinden Nordfrieslands.
Hier gibt es noch zahlreiche Reetdachhäuser und einen gut erhaltenen Ortskern. Langenhorns Umgebung ist interessant für Naturfreunde und Erholungssuchende.
Im Westen liegt die weite Marsch. Im Süden befinden sich der Naturerlebnisraum Stollberg sowie die Naturschutzgebiete Bordelumer und Langenhorner Heide. Ganz besonders lohnt sich der Besuch der Kirche, die vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammt.
Das Besondere der Langenhorner Kirche liegt im Inneren des Gebäudes. Hier befindet sich eine prachtvolle Barockorgel aus dem Jahre 1761, für die einst sogar die Kirche vergrößert werden musste. Alljährlich erfreunen sich zahlreiche Musikfreunde an den Orgelkonzerten mit zum Teil internationalen Interpreten.

Lütjenholm

Lütjenholm besteht bereits seit über 540 Jahren. Die Gemeinde mit seinen 317 Einwohnern ist in malerischer Weise von Auen und Bächen umgeben. Ausgedehnte Spaziergänge und schöne Radtouren bieten sich an.
Besonderheiten in der unmittelbaren Umgebung sind das Naturschutzgebiet "Lütjenholmer Heidedünen", die Lütjenholmer Süderheide, der Lütjenholmer Forst und die nahegelegene Soholmer Au, die ideal für beschauliche Stunden beim Angeln oder Kanufahrten in schönster Natur geeignet ist.
Von Lütjenholm aus ist man schnell im Nachbarland Dänemark und erreicht auch die Ost- und Nordseeküste bequem.
Besonders schön sind Ausflüge in die beeindruckende Insel- und Halligwelt des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Ockholm

Ockholm, ehemals eine alte Halligsiedlung, ist heute ein gemütliches kleines Friesendorf mit ca. 320 Einwohnern direkt an der Nordseeküste.
Noch heute findet man hier eindrucksvolle, reetgedeckte Friesenhäuser sowie die alte Backsteinkirche aus dem Jahre 1647. Das Dorf bietet vielfältige Möglichkeiten, die Natur zu erleben.
Im nahe gelegenen Vogelschutzgebiet Hauke-Haien-Koog, betreut durch den "Verein Jordsand", erfährt man viel Interessantes über Flora und Fauna dieser Region. Vom Hafen Schlüttsiel fahren täglich Ausflugsschiffe in die beeindruckende Hallig- und Inselwelt.
Auf dem Küstenradweg, der direkt am Wasser entlangführt, erreicht man bequem die Badestellen Dagebüll, Schlüttsiel, Hamburger Hallig und Lüttmoorsiel.

Reußenköge

Die Gemeinde Reußenköge erstreckt sich auf einer Länge von ca. 12 km an der Nordsee. In 6 Kögen mit einer Fläche von ca. 3.600 ha leben 335 Menschen. Durch ihren Status als amtsfreie Gemeinde ist sie die kleinste unabhängige kommunale Körperschaft Deutschlands.
Der Norden des Beltringharder Kooges und die Hamburger Hallig sind Teile der Gemeinde. Dadurch erhöht sich die Gesamtfläche auf ca. 4.500 ha. Zwei Badestellen laden zum Bad in der Nordsee ein. Es gibt keinen Ortskern. Die Köge sind geprägt von großen Einzelgehöften mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung und zahlreichen Windkraftanlagen. Einige dieser Höfe verfügen über einladende Ferienwohnungen.
Im Sönke-Nissen-Koog auf Hof Elisabethbay traf sich 1939 eine hochrangige englische Delegation mit Hermann Göring, um den 2. Weltkrieg zu verhindern. Leider wurde erfolglos Geschichte geschrieben.

Sönnebüll

Der Ort Sönnebüll mit seinen 279 Einwohnern besticht durch gut erhaltene historische Gebäude und alte Bauernhöfe.
Er wurde 1462 zum ersten mal urkundlich erwähnt. In beschaulicher Atmosphäre können Urlauber schöne Tage nach dem Motto "Natur pur" genießen.
Das gesunde Klima und die Nähe des beheizten Erlebnisbades in Bredstedt und der Badestrände Hamburger Hallig und Lüttmoorsiel (Beltringharder Koog) machen Sönnebüll zum idealen Ferienort.
Schöne Touren bieten sich auf den Wegen rund um das Dorf an: Man kann wandern und walken, gemütlich auf Inlinern oder Fahrrädern durch die Gegend rollen oder einen Ausritt ins Gelände unternehmen. Außerdem gibt es einen Reiterhof in der Gemeinde. Und im Winter geht's zum Schlittenfahren in die "Sönnebüller Alpen".

Stadt Bredstedt

Das Herz der 5115 Einwohner zählenden Stadt ist der dreieckige Marktplatz mit dem Schweinebrunnen, dem Rathaus im neugotischen Stil und der alten Apotheke. Vor der Apotheke zeugen Granitsäulen von alten Zeiten. Hier wurden früher die Pferde angebunden.

Die Kirche St. Nikolai stammt aus dem Jahre 1510. Bredstedt selbst wurde erstmals 1231 erwähnt. Heute ist Bredstedt Sitz des Amtes Mittleres Nordfriesland.
Jedes Jahr gibt es zwei besondere Veranstaltungen: das Kinderfest vor den Sommerferien und die Markttage Anfang August. Im Sommer ist das beheizte Erlebnisbad beliebtes Ziel von Einwohnern und Urlaubern. Das Naturzentrum informiert mit großen Dioramen über verschiedene Landschaftypen Nordfrieslands.
Auf einer Stadtführung können Sie viel über die Geschichte Bredstedts erfahren und schöne Plätze entdecken - abseits der langen Einkaufsmeile mit kleinen Fachgeschäften, Cafes und Lokalen. Der historische Wanderweg führt Sie in die reizvolle Umgebung und in den Quickhorner Wald mit Trimm-dich-Pfad und Tennisplatz.

 

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Struckum

Die Gemeinde Struckum zählt 953 Einwohner. Struckum wurde als "Strückem" aufgrund der Nähe zum früheren Ochsenweg von Jütland nach Hamburg erstmalig im Jahre 1352 erwähnt.
Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die 1806 erbaute so genannte "Graupenmühle". Die Mühle wurde im Jahre 2003 restauriert. Jetzt drehen sich ihre Flügel wieder im Wind.
Da Struckum direkt an der B5 gelegen ist, erreicht man viele interessante Ausflugsziele einfach und schnell. In unmittelbarer Nähe zur Nordseeküste begibt man sich von den Fährhäfen Nordstrand und Schlüttsiel auf Fahrten in die schöne Insel- und Halligwelt des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeeres.
Die schöne Badestelle im Beltringharder Koog ist ebenfalls bequem zu erreichen.

Vollstedt

Vollstedt gehört zu den ältesten Ortschaften des Amtes Mittleres Nordfriesland. Genaue Gründungsdaten sind unbekannt, historische Funde belegen aber, dass eine sehr frühe Besiedelung stattgefunden hat.
Die Einwohnerzahl des Ortes beträgt heute 186. Vollstedt liegt auf dem Geestrücken am Wegekreuz des alten "Ochsenweges" von Jütland nach Hamburg und des alten Heerweges nach Flensburg.
Im Ort finden sich gut erhaltene alte Bauerhäuser und ein historischer Baumbestand. Besonders imposant: die große Esche in der Dorfmitte und die alte Schulbuche. Vollstedt ist von einer schönen Kulturlandschaft umgeben.
Zahlreiche Knicks prägen das Bild. Ruhige Wege laden ein zum Wandern und Radfahren. Die Nordseeküste mit ihren herrlichen Ausflugszielen ist ebenfalls im Nu erreicht.